Start in Schlussviertel

Mit einem Auswärtsspiel bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe II starten die Blue Volleys Gotha am Sonnabend in das Schlussviertel der Hauptrunde in der 2. Bundesliga Süd.

Das Spiel dort wird um 20:00 Uhr angepfiffen.

Noch sechs Begegnungen haben die Gothaer 2.Bundesliga-Volleyballer zu absolvieren, dann wird endgültig feststehen, ob man das Saisonziel Erreichen der Playoffs, geschafft hat. Los geht es in der spannenden Endphase mit dem Spiel beim Aufsteiger in Karlsruhe.

Die zweite Mannschaft des Erstligisten aus Baden ist als Aufsteiger stark in die Saison gestartet. Sechs Siege in den ersten sieben Spielen sorgten damals für Aufsehen. Inzwischen fielen die Karlsruher allerdings ins Mittelfeld der Liga zurück und liegen aktuell auf dem 9.Tabellenplatz. Zuletzt unterlag man in Mimmenhausen und bei den Volley YoungStars in Friedrichshafen.

Auffällig dabei die Diskrepanz zwischen Auswärts-und Heimspielen. Zu Hause gelangen den Karlsruhern Siege gegen starke Gegner, wie zum Beispiel Kriftel oder Grafing. Auswärts gab es nur zu Saisonbeginn Zählbares. Grund hierfür sicherlich auch, dass so erfahrenen Spieler, wie Felix Roos oder Lennart Heckel, meist nur bei Heimspielen dabei waren oder wie auch Zuspieler Maik Herbst und Mittelblocker Elias Walter im Kader des 1.Bundesliga Teams standen.

Die Blue Volleys müssen also in Karlsruhe auf alle Eventualitäten in der Aufstellung des Gegners vorbereitet sein und dürfen diesen keinesfalls unterschätzen. Denn bei den Gastgebern stehen neben den Genannten weitere sehr erfahrenen Spieler und etliche jungen Talente im Kader. Der Kapitän der Mannschaft, der 34-jährige, universell einsetzbare Thorben Sandmeier spielt seit vielen Jahren für die Baden Volleys und gehört nach wie vor zu den Leistungsträgern. Auch die vom TV Bühl nach Karlsruhe gewechselten Elias Walter und Jonas Treder verfügen über Zweitligaerfahrung. Daneben wollen sich einige jüngere Spieler sicherlich für höhere Aufgaben im Verein empfehlen.

Im Hinspiel boten die Blue Volleys eine geschlossene Mannschaftsleistung und siegten relativ ungefährdet mit 3:0. Daran gilt es am Sonnabend anzuschließen, um mit einem Erfolg in Karlsruhe im Rennen um die Play-Off-Plätze weiterhin gut positioniert zu sein.

Trainer Robert Werner warnt deshalb, „den Gegner rein von der Papierform her zu unterschätzen. Wir dürfen in keinem Spiel den Fokus verlieren, denn es wäre sehr ärgerlich, wenn wir uns unsere gute Ausgangsposition gegen vermeintlich schwächere Teams verbauen würden.“

Bis auf Justus Krauße, dessen Einsatz noch fraglich ist, stehen alle Spieler bereit.

Wie immer besteht die Möglichkeit das Spiel im Livestream bei DynSport auf www.youtube.com/@dynvolleyball zu verfolgen.

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