Die Blue Volleys Gotha II traten am Wochenende zum Auswärtsspiel beim VC Dresden II in der Sporthalle des Gymnasiums Bürgerwiese an.
Bereits im Vorfeld war die personelle Situation angespannt, da insbesondere die etatmäßigen Zuspieler nicht vollständig zur Verfügung standen. Zuspieler Leonard Rieder musste verletzungsbedingt als Libero eingesetzt werden, während Robert Werner, Headcoach der Blue Volleys Gotha I, kurzfristig die Zuspielposition übernahm. Zusätzlich musste das Team mehrere krankheitsbedingte Ausfälle verkraften, und ein weiterer Spieler zog sich beim Einspielen eine Handverletzung zu und konnte nicht eingesetzt werden. Am Ende unterlag Gotha II den Gastgebern mit 1:3, zeigte dabei jedoch über weite Strecken eine ansteigende Leistung.
Der erste Satz verlief aus Sicht der Gäste unglücklich. Gotha fand nur schwer ins Spiel, agierte in Annahme und Abstimmung zu fehleranfällig und ließ Dresden früh die Kontrolle übernehmen. Die Gastgeber nutzten diese Phase konsequent und entschieden den Satz deutlich für sich.
Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Blue Volleys deutlich stabiler und mit höherer Intensität. Durch mutigeres Spiel und mehr Druck in Aufschlag und Angriff entwickelte sich ein ausgeglichener Satzverlauf. In den entscheidenden Phasen fehlte jedoch die letzte Konsequenz, sodass Dresden den Satz knapp für sich entscheiden konnte.
Im dritten Satz gelang Gotha II die beste Leistung des Abends. Mit verbesserten Aufschlägen, einer stabileren Blockarbeit und effektiveren Angriffen übernahmen die Gäste zunehmend die Initiative. Dresden geriet unter Druck, während Gotha seine Chancen nutzte und sich verdient den Satzgewinn sicherte.
Der vierte Durchgang gestaltete sich lange offen. Beide Mannschaften lieferten sich intensive Ballwechsel, doch Dresden zeigte sich in den entscheidenden Situationen abgeklärter und entschied den Satz sowie das Spiel für sich.
Trotz der 1:3-Niederlage kann Gotha II positive Aspekte aus der Partie mitnehmen. Vor allem die Steigerung im Spielverlauf und der Einsatz unter schwierigen personellen Voraussetzungen zeigen eine solide Grundlage für die kommenden Aufgaben.