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Einen Punkt gewonnen oder doch vergeben?

Veröffentlicht von Wolfgang Mengs (wmengs) am 12.01.2020

Bild zum Artikel Einen Punkt gewonnen oder doch vergeben?

 

Zum Auftakt der Rückrunde in der 2.Bundesliga Süd verloren die Blue Volleys Gotha bei den AlpenVolleys Unterhaching II mit 2:3 (15:25; 25:22; 23:25; 25:22; 13:15).

 

 

Nach dem Abpfiff in der Bayernwerk Sportarena war man sich bei den Gästen unsicher, ob man soeben einen Punkt gewonnen oder angesichts einer eigenen 11:8 Führung im Tie Break, nicht doch einen möglichen weiteren Punkt vergeben hat. Auch Gothas Trainer Kronseder schwankte da in seiner Einschätzung, nahm aber den einen Punkt letztendlich gern mit nach Hause.

 

Er musste in Unterhaching weiterhin auf den verletzten Diagonalangreifer Niederlücke verzichten und gab auch Außen/Annahmespieler Jylha, nach dessen überstandener Erkältung und dem direkt aus dem Urlaub zur Mannschaft gestoßenen Mittelblocker Kummer, noch eine Schonzeit. In der Startformation mit Kapitän Aßmann, Werner, Lesche, Gorski, Rein, Bogatzki und Libero Stückrad beginnend, fanden die Gothaer im 1.Satz sehr schwer in die Partie. Der eigene Angriff war zunächst ohne Durchschlagskraft und viele vermeidbare, weil nicht erzwungene Fehler, brachten unspektakulär aber sehr solide spielende Hausherren kaum einmal in Gefahr. Lediglich gelegentliche Schnellangriffe und der Block verhinderten da noch Schlimmeres. Dennoch ging dieser Abschnitt mit 25:15 deutlich an die Unterhachinger.

 

Im 2.Satz lief es für die Blue Volleys dann schon besser. Die beiden Außenangreifer Aßmann und Werner wurden in ihren Aktionen zwingender und auch der junge Diagonalangreifer Bogatzki punktete mehrfach. Überhaupt zeigte der im Spielverlauf eine ansprechende Leistung und war wesentlich wirkungsvoller als in den vorangegangenen Spielen. Bei den Bayern war es immer wieder deren Hauptangreifer Zahar, der mit seinen Angriffen erfolgreich blieb. Bis in die Schlussphase des Satzes blieb es spannend und ausgeglichen. Dann war es der an diesem Abend beste Gothaer, Mittelblocker Lesche, der mit seinen Angriffen im 1.Tempo für die Entscheidung zum 25:23 Satzgewinn sorgte. Er wurde später auch zum MVP seines Teams gewählt. Bei seinen Aufschlägen aber zeigte er auch diesmal noch deutliche Reserven.

 

Ähnlich ausgeglichen verlief auch der 3.Satz. Auf beiden Spielhälften gingen jedoch gelungene Aktionen mit Fehlern einher. In der entscheidenden Schlussphase des Satzes aber wirkten die Hausherren beweglicher in der Feldabwehr und etwas entschlossener im Angriff. Folgerichtig sicherten sie sich so den Satz mit 25:23.

 

In den nächsten Abschnitt starteten dann wieder die Gothaer zielstrebiger. Schnell lagen sie mit 9:3 in Front. Die Hachinger reagierten und brachten ihren lange verletzten Zuspieler Paduretu. Die Gothaer aber verwalteten ihren Vorsprung gekonnt und gerieten nur zum Satzende hin noch einmal unter Druck als die AlpenVolleys bis auf drei Punkte herankamen. Ein harter Angriff von Werner und ein Schnellangriff von Lesche besiegelten dann aber den 2:2 Satzausgleich und damit den Entscheidungssatz. Alles andere als ein 5-Satz-Spiel wäre zwischen diesen beiden Mannschaften auch überraschend gewesen, sind beide Teams doch die ausgemachten 5-Satz-Spezialisten der Liga. Schon das Hinspiel ging bekanntlich über diese lange Distanz.

 

Im Tie Break lagen die Blue Volleys zunächst mit 2:5 zurück und Kronseder nahm eine Auszeit. Diese trug die erhofften Früchte, denn die Thüringer holten auf und gingen ihrerseits in Führung. Beim 11:8 aus Gothaer Sicht schien der Spielgewinn in greifbarer Nähe. Doch leider fehlte dann insbesondere Werner die nötige Konsequenz und auch ein bisschen Glück im Abschluss als er mehrere aussichtsreiche Angriffsversuche nicht verwerten konnte. Auf der anderen Seite waren es eine sehr gute Feldabwehr, um den starken Libero Chefai, die die Gothaer Angriffe gleich reihenweise entschärfte. Und so kam, was kommen musste. Die Blue Volleys verspielten ihre Führung und mussten sich am Ende noch mit 13:15 geschlagen geben.

 

Trainer Kronseder war dennoch nicht gänzlich unzufrieden. „Es wäre durchaus mehr möglich gewesen aber ich bin mit dem einen Punkt nicht unzufrieden. Haching war der erwartet schwere Gegner. Bei uns hat nach nur einer Woche Training leider noch nicht alles geklappt.“

 

Schon am kommenden Sonnabend gibt es für die Blue Volleys die nächste Gelegenheit zu punkten. Dann ist der starke TV/DJK Hammelburg in der Ernestiner SH zu Gast.

Foto: Niklas Kubitz Photography

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: 12.01.2020 um 13:27

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