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Das Minimalziel erreicht

Veröffentlicht von Wolfgang Mengs (wmengs) am 11.03.2019

Bild zum Artikel Das Minimalziel erreicht

 

Die Blue Volleys Gotha beenden den Doppelspieltag in der 2.Bundesliga Süd mit Sieg und Niederlage.

 

Auf das 1:3 (15;-23;26,23) beim TSV Mimmenhausen am Sonnabend folgte einen Tag später ein 3:1 (-23;16;18;21) Erfolg bei den Volley Youngstars Friedrichshafen. Mit diesen drei Punkten erreichten die Gothaer zwar ihr Minimalziel, den Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, diesen belegt derzeit die FT 1844 Freiburg, auf einen Punkt zu verringern. Verpassten aber die Chance, nach der Niederlage der Freiburger in Fellbach, an den Badenern in der Tabelle vorbei zu ziehen.

 

Wie groß der Druck im Abstiegskampf sein kann, zeigte sich in beiden Spielen. Da genügen meist Kleinigkeiten und die Leichtigkeit des Handelns und der Mut zum Risiko gehen verloren. So auch im Spiel gegen den starken Mitaufsteiger Mimmenhausen. Die Sicherheit in Angriff und Service, die die Mannschaft noch in der Woche zuvor auszeichnete, fehlte diesmal. So kam Mimmenhausens Annahme besonders im 1.Satz kaum einmal in Bedrängnis. Das wiederum nutzten die Hausherren, um wie erwartet Ex-Nationalspieler Pampel aber auch den diesmal starken Außenangreifer Hoffmann wirkungsvoll in Szene zu setzen. Das Ergebnis war ein deutlicher Satzverlust für die Gäste.

 

In der Folge steigerten sich die Gothaer zwar, holten sich auch den 2.Satz, aber die erforderliche Selbstsicherheit kehrte nie richtig ein. Am Ende stand man dann ohne die erhofften Punkte und entsprechend enttäuscht da.

 

Für Trainer Schulz war es anschließend wichtig, dieses Spiel schnellstmöglich aus den Köpfen der Spieler zu bekommen und die Mannschaft auf das Sonntagspiel einzustimmen. Deshalb setzte er im Hotel kurzfristig eine Teamsitzung an.

 

Am Sonntag waren die Blue Volleys im unweit entfernten Friedrichshafen dann umso mehr gefordert. Gegen das junge Stützpunktteam des VfB Friedrichshafen durfte es keinen Punktverlust geben. Dieser Zwang lähmte die Thüringer anfangs sichtlich. Der 1.Satz war ein hartes Stück Arbeit. Die Gothaer spielten fehlerbehaftet und die Friedrichshafener Nachwuchsspieler nutzten die Gelegenheit zum Gewinn des 1.Satzes.

 

Gotha wechselte. Landsmann und Poole kamen für Strzalkowski und Herrmann in die Begegnung. Beide Wechsel fruchteten in der Folge. Landsmann stabilisierte, wie erhofft die Annahme und kam auch im Angriff zu Punkten und Poole war im Angriff erfolgreicher als der diesmal etwas glücklose Kapitän Herrmann. Die Blue Volleys waren jetzt das bessere Team, ohne zu glänzen und holten sich die restlichen Sätze mit 25:16, 25:18 und 25:21.

 

In beiden Spielen des Wochenendes wurde jeweils Außenangreifer Aßmann als bester Akteur (MVP) in Gothas Teams gewählt. Er setzte damit seine guten Leistungen aus den vergangenen Wochen fort.

 

Ohne Prophet zu sein, darf in den verbleibenden vier Saisonspielen ein spannender Zweikampf um den rettenden 10.Platz mit den Freiburgern erwartet werden. Keines der beiden Teams darf sich in der Schlussphase größere Ausrutscher leisten. Während die Formkurve für die Gothaer zu sprechen scheint, hat Freiburg den Vorteil von noch drei Heimspielen.

Die Blue Volleys Gotha sind am kommenden Sonntag in Rüsselsheim zu Gast und erwarten am 23.März zu Hause den Tabellenvorletzten Fellbach.

 

Herrmann, Aßmann, Gorski, Lesche, Kurppa, Stückrad, Strzalkowski, Werner, Poole, Landsmann, Moise, Rein, Bogatski

 

Foto:Wolfgang Gleichmar

 

Zuletzt geändert am: 11.03.2019 um 12:22

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