Nur scheinbar einfach

Die Blue Volleys Gotha sind am Sonnabend beim TSV Mühldorf/Inn zu Gast und stehen dort vor einer nur auf den ersten Blick leichten Aufgabe. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

Von der Papierform her stehen die Gothaer 2.Bundesliga-Volleyballer dort vor einer vermeintlich leichten Aufgabe. Denn der Tabellenführer trifft in der Innstadt auf den vom Abstieg bedrohten Tabellenzwölften.

Doch auf dem Weg zum Sieg warten dort durchaus einige Stolpersteine auf die Blue Volleys. Die lange Anfahrt nach Oberbayern und die niedrige Halle spielen dabei eine Rolle.

Hinzu kommt, dass nicht selten Favoriten dazu neigen, die Außenseiter zu leicht zu nehmen. Auch die Gothaer waren in der Vergangenheit davor nicht immer gefeit.

Doch wird Trainer Robert Werner sein Team ausdrücklich warnen, den Gegner zu unterschätzen. Zumal die Mühldorfer spielerisch stärker besetzt scheinen als es der Tabellenstand mit bisher nur drei Siegen aussagt.

Mit dem polnischen Diagonalangreifer Kacper Kalucki oder den beiden Außen/Annahme-Spielern Moritz Wöls und Fabian Bartsch stehen durchaus gefährliche Angreifer im Kader. Zudem haben sich die Mühldorfer im Saisonverlauf nochmal mit dem erfahrenen Mark Gumenjuk verstärkt. Der in wenigen Tagen seinen 26. Geburtstag feiernde Mittelblocker war vier Jahre mit dem TSV Haching München in der 1.Bundesliga unterwegs.

Die Gastgeber waren sehr ambitioniert in diese Spielzeit gegangen. Ein Mittelfeldplatz und sogar das Erreichen der Play-Offs wurden als Ziele genannt. Davon ist man derzeit weit entfernt.

Keimten nach dem 3:2 Auswärtssieg im oberbayrischen Derby beim TSV Grafing vor der Weihnachtspause Hoffnungen auf einen Aufwärtstrend auf, erhielten diese am vergangenen Sonnabend mit der Niederlage beim TSV Mimmenhausen einen Dämpfer.

Für die Blue Volleys gilt es konzentriert und engagiert in die anstehende Aufgabe zu gehen. Dabei kann auch die gemeinsame Statistik beider Teams Mut machen. In den bisherigen neun 2.Bundesligabegegnungen gab es ausschließlich Gothaer Siege.

Robert Werner kann in Mühldorf auf den kompletten Kader zurückgreifen. Auch der zuletzt erkrankte Lauritz Jastrow ist wieder im Training. Ob es bei ihm schon wieder für einen Einsatz reicht, wird sich zeigen.

„Wir müssen in Mühldorf unseren Job machen und unsere Bestleistung abrufen. Ob ich im Hinblick auf die danach anstehenden schweren Spiele Wechseloptionen probiere, wird der Spielverlauf zeigen. Das ist immer ein schmaler Grat zwischen Belastungssteuerung und maximaler Punktausbeute“, sagte er im Hinblick auf das kommende Spiel.

Natürlich gibt es auch bei diesem Spiel die Möglichkeit das Spiel im Livestream bei DynSport auf www.youtube.com/@dynvolleyball zu verfolgen.

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