Nächste Station – Dresden

Für die Blue Volleys Gotha geht es am Sonnabend im Playoff – Halbfinale der 2. Bundesliga in Dresden weiter. Dort warten um 19:00 Uhr im Hinspiel die Enervigo Volleys auf die Gothaer.

War das Erreichen der erstmals ausgetragenen Playoffs in der 2.Bundesliga vor Saisonbeginn das ausgegebene Ziel der Gothaer 2.Bundesliga Volleyballer, so ist dieses, mit dem Hauptrundengewinn in der Südstaffel und den Viertelfinalsiegen gegen den TSV Giesen Grizzlys II mit dem damit verbundenen Halbfinaleinzug, bereits mehr als erfüllt.

Nun wollen die Blue Volleys aber noch mehr. Denn jetzt lockt der Einzug ins Finale.

Dafür müssen allerdings in dieser Runde die starken Dresdner ausgeschaltet werden. Diese haben sich im Viertelfinale gegen den Zweiten der Nordstaffel, die TuS Mondorf, mit zwei Siegen durchgesetzt.

Auch die Punktspiele haben gezeigt, wie schwer die Aufgabe in Dresden ist. Nach einem doch recht deutlichen 3:0 Heimsieg mussten die Gothaer im Rückspiel, gegen an diesem Abend bärenstarke Dresdner, eine 0:3 Niederlage hinnehmen.

Ein Beleg für die Heimstärke der Dresdner. In der gesamten Hauptrunde verloren die Sachsen zu Hause nur ein Spiel.

Die Blue Volleys müssen sich am Sonnabend also auf einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner und eine lautstarke Kulisse im Volleydome einstellen.

Ob die Gastgeber allerdings wieder in der Lage sind, eine solche Galavorstellung wie im Punktspiel abzuliefern, wird sich zeigen. Dresden baute im nahezu gesamten Saisonverlauf auf eine Stammformation, rund um Kapitän Paul Schneider, Zuspieler Simon Gilbrich und Diagonalangreifer Lukas Klapper. Der Stammsechser ist entsprechend eingespielt.

Ziel der Blue Volleys muss es deshalb sein, die Gastgeber in keinen Lauf kommen zu lassen, sondern von Beginn an die eigenen Stärken zur Geltung zu bringen. Aus einer stabilen Annahme heraus, schnell und variabel aufzubauen und den Gegner mit gefährlichen Angriffen unter Druck zu setzen. Dafür hat man am Sonnabend alle Spieler an Bord und kann auch auf eine bestens besetzte Bank bauen.

Für Gothas Trainer Robert Werner hat die Punktspielniederlage sogar etwas Gutes. „Das muss kein Nachteil sein, sondern bringt zusätzliche Motivation. Wie in jedem Spiel wollen wir auch dort gewinnen. Dass das eine schwere Aufgabe wird, wissen wir.“

Natürlich hofft man im Gothaer Lager auch wieder auf einen stimmgewaltigen eigenen Anhang, der die Mannschaft in Dresden unterstützt.

Das Reglement entspricht dem der Viertelfinals. Wer weiter kommen will, benötigt nach den zwei Spielen mindestens 4 Punkte oder muss sich im Golden Set durchsetzen.

Erstmals in diesen Playoff – Spielen kommt in allen Halbfinalbegegnungen ein

Fremdlinien freier Bodenbelag zum Einsatz, wie er in der 1.Bundesliga Pflicht ist.

Achtung die Livestream Übertragung erfolgt an diesem Spieltag auf https://www.youtube.com/@dynsports/streams

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