Letzte Hürde vor dem Endspiel

Im letzten Heimspiel der Hauptrunde in der 2. Bundesliga Süd empfangen die Blue Volleys Gotha am Sonnabend das Tabellenschlusslicht VC Juniors Frankfurt/Main. Anpfiff in der Ernestiner SH ist um 19:00 Uhr.

Nur nicht an der letzten Hürde stolpern, heißt es für die Gothaer Volleyballer am Sonnabend. Denn mit einem Sieg gegen das junge Team vom Ausbildungsstützpunkt in Frankfurt stände aus Gothaer Sicht, einem echten Endspiel um die Plätze 1.und 2. in der Südstaffel am 21.März beim TV Rottenburg nichts mehr im Weg. Gleichzeitig steht bei einem Erfolg fest, dass die Blue Volleys am Ende Erster oder Zweiter wären und in den folgenden Playoffs den Vorteil hätten, gegen in der Hauptrunde schlechter platzierte Teams das jeweilige Rückspiel in heimischer Halle austragen zu können.

Doch bevor es soweit ist, muss wie gesagt, erst die Hürde Frankfurt genommen werden.

Natürlich sind die Gothaer in diesem Spiel klar favorisiert. Als derzeitiger Tabellenführer und schon wieder seit fünf Spielen ungeschlagen, trifft man auf das Schlusslicht. Frankfurt hat in dieser Saison erst einen Sieg landen können. Beim SV Schwaig gelang dem Team von Trainer Dominic von Känel ein überraschender 3:2 Erfolg.

Das Konzept als anerkannter Bundesstützpunkt basiert auf der intensiven Förderung männlicher Nachwuchstalente, um diese an den Profibereich heranzuführen.

Auch etliche ehemalige und heutige Gothaer Spieler haben in der Vergangenheit diesen Stützpunkt durchlaufen. Gothas Jean-Christophe Filippidis stand noch im Vorjahr für die Frankfurter auf dem Spielfeld.

Die Mannschaft der Gäste besteht aus Spielern der Geburtsjahrgänge 2006 bis 2010.

Im Hinspiel, das die Blue Volleys mit 3:0 gewannen, hatten die Gothaer nur im 1.Satz leichte Anlaufprobleme.

Trotzdem gilt es auch am Sonnabend hoch konzentriert an diese nur vermeintlich leichte Aufgabe zu gehen. Denn wie auch die Volley YoungStars aus Friedrichshafen sind die Stützpunktteams in der 2.Saisonhälfte erfahrungsgemäß besser unterwegs als zu Saisonbeginn.

Für Trainer Robert Werner besteht die Aufgabe bei der Aufstellung des Teams auch darin, einerseits den erwarteten Sieg nicht zu gefährden, andererseits auch im Hinblick auf die kommenden schweren Wochen, mit dem Spiel in Rottenburg und den Playoffs, die Belastung der Spieler zu steuern.

Natürlich hoffen Mannschaft und Trainer auch in diesem Spiel auf die fast schon gewohnte Unterstützung von den Rängen einer randvoll gefüllten Ernestiner SH.

Wer aber nicht in die Halle kommen kann, hat wie immer die Möglichkeit das Spiel im Livestream bei DynSport auf www.youtube.com/@dynvolleyball zu verfolgen.

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