Neuaufnahme der Siegesserie in Jena vertagt

In einer intensiven und von starken Aufschlägen geprägten Begegnung setzte sich der 1. VSV Jena II nach 122 Spielminuten mit 3:1 gegen die Blue Volleys Gotha II durch. Ausschlaggebend für den Sieg der Gastgeber waren ihre druckvollen Aufschläge, eine solide Blockarbeit sowie Gothaer Probleme in der Annahme und in der Blocksicherung – insbesondere in Satz 3 und 4.

Jena startete mit enormem Aufschlagdruck und zwang Gotha früh zu unsauberen Annahmen. Dadurch konnte Zuspieler Leo Rieder sein Angriffsspiel oftmals nur über hohe Notbälle organisieren, was den Jenaer Block gut ins Spiel brachte. Trotz dieser Probleme blieb der Satz eng. Gotha kämpfte sich zurück, nutzte einige Breaks und kam noch zum 26:26-Ausgleich. Doch zwei starke Jenaer Aufschläge brachten die Entscheidung: 28:26 für den VSV.

Im zweiten Durchgang fanden die Blue Volleys deutlich stabiler in die Annahme. Libero Karl August Güth rückte stärker in den Fokus, stabilisierte die Annahmeformation spürbar und ermöglichte Rieder ein variables Zuspiel über Mitte und Diagonalangriff. Jena geriet früh ins Hintertreffen (7:13, 12:21) und konnte trotz taktischer Auszeiten nicht mehr entscheidend eingreifen. Gotha spielte konsequent zu Ende und glich verdient mit 19:25 zum 1:1 aus.

Der dritte Satz war spielerisch ausgeglichen, aber Gotha verlor viele lange Rallys aufgrund zahlreicher kleiner Fehler in der Blocksicherung. Häufig fehlten nur ein bis zwei Schritte in der Nachrückbewegung, sodass bereits entschärfte Angriffe Jenas doch noch im Feld der Blue Volleys landeten.

Jena profitierte erneut von starken Aufschlägen, die zu erneuten Annahmeproblemen bei Gotha führten. Trotz kämpferischer Leistung musste sich Gotha mit 25:23 geschlagen geben.

Auch im vierten Satz blieb das Spiel auf Augenhöhe. Gotha war phasenweise sogar näher am Tiebreak als der spätere Sieger, doch erneut führten Annahmeprobleme nach starken Jenaer Aufschlägen sowie Unsicherheiten in der Blocksicherung zu unnötigen Punktverlusten.

Beim Stand von 21:23 hatte Gotha noch Hoffnung, aber Jena blieb nervenstark und schloss den Satz – und das Match – mit 25:23 ab.

Die Blue Volleys Gotha II boten dem 1. VSV Jena II einen leidenschaftlichen Schlagabtausch, mussten sich am Ende jedoch dem konstanten Aufschlagdruck der Gastgeber sowie eigenen Unsicherheiten in Annahme und Blocksicherung geschlagen geben. Besonders bitter: Die zuvor angestrebte Fortsetzung der Siegesserie blieb aus – zu viele kleine Fehler in den entscheidenden Momenten verhinderten die Trendfortsetzung.

Damit heißt es für Gotha: Die Chance auf die nächste Erfolgsmarke muss noch eine Woche warten, bevor die Mannschaft erneut antritt, um die Serie wieder aufzunehmen und neu zu schreiben.

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